Das Thema des Monats - Januar

Im Januar wächst wieder der Tag, Neujahr um einen Hahnenschrei, Dreikönig um einen Hirschensprung und Lichtmess um eine ganze Stund - so hat man es früher formuliert. Es wächst aber auch die Kälte, der Winter hat das Land fest im Griff. Im bäuerlichen und kirchlichen Leben reicht die Weihnachtszeit noch bis zum 2. Februar, dem Lichtmesstag.

 

Feste und Brauchtum

1. Januar

Das neue Jahr wird ausgiebig mit Feuerwerk und Böllerschüssen begrüßt. Punkt Mitternacht läuten auch die Kirchenglocken. Mancherorts zieht die Blaskapelle am Neujahrstag von Haus zu Haus und bläst das neue Jahr an.

 

6. Januar, Dreikönigstag

Bei uns in Bayern gilt der 6. Januar als Feiertag. In der Kirche werden die "Heiligen Drei Könige" ausgesandt. Kinder in orientalischen Gewändern gehen von Haus zu Haus und sammeln für die Dritte Welt. Dabei schreiben sie mit geweihter Kreide die Buchstaben CMB und die Jahreszahl an die Türen von Haus und Stall. Man deutet die drei Buchstaben als Anfangsbuchstaben der Namen der "Heiligen Drei Könige", Caspar, Melchior und Balthasar. Es gibt aber auch eine andere, etwas in Vergessenheit geratene Deutung, den lateinischen Segensspruch: "Christus mansionem benedicat", was heißt: Christus möge dieses Haus segnen. Die Rauhnächte, welche am 1. Weihnachtstag beginnen, enden am 6. Januar, dem Dreikönigstag. Es ist seit jeher Brauch, an diesen Tagen Haus und Stall auszuräuchern. In einem uralten Bügeleisen, welches mit glimmender Glut aufgefüllt war, hat man etwas Weihrauch und zerkleinerte Kräuter, vom am Frauentag geweihten Kräuterbuschen, getan. Betend zog man damit durch alle Räume, in der Hoffnung, so Krankheiten von Mensch und Tier fern zu halten.

 

 

Bauern- und Wetterregel

 

Im Januar muß die Kälte krachen,

soll im Frühling die Sonne lachen.

 

Vitalhof - Tipps

Natürlich gesunde Ernährung

Vitaminreiche Ernährung ist in den kalten Wintertagen besonders wichtig, um gesund zu bleiben und Erkältungen vorzubeugen. Besonders die Vitamine C und A, welche zu den Antioxidantien zählen, stärken das Immunsystem und schützen gegen freie Radikale.

  • Vitamin C - ist nicht nur reichlich in Zitrusfrüchten enthalten, sondern auch in Äpfeln, schwarzen Johannisbeeren, Holunderbeeren, Kartoffeln, Sauerkraut usw
  • Vitamin A - ist enthalten in Gelbe Rüben, Kresse, Kohl, Kürbis, Brokkoli, usw.

 

Wenn man im Herbst gut vorgesorgt hat, kann man eigene Vorräte verarbeiten, wie Saft aus gefrorenen Holunderbeeren herstellen. Die Holunderbeeren werden in Wasser gut aufgekocht, dann abgeseiht. Etwas Zitronensaft dazu und noch heiß getrunken, ist dies ein sehr wirksames Mittel gegen beginnende Erkältungskrankheiten.

 

Bewegung in der Natur

Gerade im Winter ist es sehr gesund, täglich an die frische Luft zu gehen. Mit guter Kleidung ausgestattet, trotzt man fast jedem Wetter. Das regt den Kreislauf an und hebt die Stimmung. Liegt viel Schnee, dann ist es auch reizvoll mit Schneeschuhen zu wandern. Rund um die Vitalhöfe gibt es ausgedehnte Langlaufloipen. Schilanglauf ist ein gesunder Sport für Jung und Alt. Man genießt die wunderbare Landschaft und ist in Bewegung; das hält fit und vital.

 

Natürlich wohlfühlen

Anknüpfend an den uralten Brauch des Räucherns, was hauptsächlich der Reinigung von altem Ballast und der Segnung der Räume diente, kann man Räuchermischungen zusammenstellen, die das Wohlbefinden fördern. Dazu lässt sich auch heimische Räucherware gut verwenden.

Fichten- und Kiefernharz (Waldweihrauch) hat einen intensiven waldigen Duft, der sich nicht nur positiv auf die Bronchien auswirkt, sondern auch innere Freude und Harmonie fördert. Dazu klein geriebene, getrocknete Kräuter, wie Beifuß, Johanniskraut, Rainfarn, Rosmarin, Schafgarbe, Rose und Salbei. Diese Mischung wirkt ausgleichend, harmonisierend und bringt neuen Energiefluss.

Sehr wichtig sind beim Räuchern geeignete Räuchergefäße.

Näheres dazu erfahren Sie unter unserer Kräuter-Hotline 08179/8848.

 

 


 

Schnellanfrage

 

KRÄUTER-Hotline

Maria Waldhauser
+49 (0)8179 - 8848
 
 
 
 

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