Das Thema des Monats - September

 

Der Monat September war im ursprünglichen römischen Kalender der siebte Monat im Jahr, weil mit dem Monat März das Jahr begann . Septem stammt aus dem Lateinischen und bedeutet sieben. Bei der Kalenderreform im Jahr 157 vor Christus wurde der Jahresbeginn um 2 Monate vorverlegt und beginnt seitdem mit dem Januar.

 

In den September fällt die Tagundnachtgleiche, am 22. oder 23. September steht die Sonne genau über dem Äquator, sie geht genau im Osten auf und genau im Westen unter. Ab diesem Tag werden die Nächte länger und die Tage kürzer, es beginnt astronomisch gesehen der Herbst.

 

Festtage und Bauernregeln:

 

7. September, Fest der Hl. Regina

"Ist Regina warm und sonnig, bleibt das Wetter lange wonnig."

 

8. September, Mariä Geburt (kleiner Frauentag)

"An Mariä Geburt fliegen die Schwalben furt."

 

12. September, Mariä Namen

"An Mariä Namen, sagt der Sommer Amen."

 

29. September, Hl. Michael

"Sind um Michael die Vögel noch hier, haben bis Weihnachten lind Wetter wir."

 

Die Zeit zwischen dem 15. August, Mariä Himmelfahrt (großer Frauentag) und dem 8. September, Mariä Geburt (kleiner Frauentag) wird der "Frauendreißiger" genannt. Viele Mythen ranken sich um diese Tage, die man auch Frauentage nennt. Es ist traditionell die hohe Zeit zum Kräuter sammeln. Mitte September ist dann wirklich der Sommer vorbei und die Kraft der Kräuter lässt nach.

Alle an den Frauentagen gelegten Eier, so wurde es von unseren Müttern noch gehandhabt, wurden in Getreide oder Hirse gelegt. Bei kühler Lagerung hielten sie bis in den Winter hinein.

 

 

 

 

Vitalhof-Tipps

Natürliche gesunde Ernährung

Der September ist der Erntemonat für Äpfel, Birnen und Zwetschgen. Unter den heimischen Früchten hat der Apfel die größte symbolische Bedeutung, außerdem ist sein gesundheitlicher Wert unumstritten. Einen selbstgepflückten Apfel zu essen ist ein wahrer Genuss. 70 % seiner wertvollen Inhaltstoffe sind in der Schale, deshalb soll man stets die Schale mitessen.

 

Im September werden auch die Zwiebeln im Bauerngarten geerntet. Luftig und trocken aufbewahrt halten sie den ganzen Winter und sind ein äußerst wertvolles Nahrungsmittel. Besonders gesund sind die roten Zwiebeln, sie enthalten zweimal soviel Antioxidantien wie die hellen Zwiebeln. Antoxidantien wirken gegen freie Radikale, auch chronische Entzündungsprozesse im Körper werden reduziert. Der regelmäßige Verzehr von Zwiebeln unterstützt auch die Ausleitung von Schwermetallen und somit die körperliche Entgiftung. Die schwefelhaltigen Substanzen in der Zwiebel sorgen für eine gute Sauerstoffversorgung im Organismus und hemmen die Blutgerinnung, dies beugt Herz-Kreislauferkrankungen vor. Außerdem hemmen sie das Bakterienwachstum und stärken somit unser Immunsystem.

 

Bewegung in der Natur

Der frühe Herbst ist nun die ideale Zeit um Wanderungen zu unternehmen. Die Sonne brennt nicht mehr so heiß vom Himmel, die Luft ist angenehm lau. Die Laubwälder nehmen langsam ihre Herbstfärbung an und die Berge erscheinen in tiefem Blau. Bewegung in der Natur ist Balsam für die Seele, es wirkt entspannend und aufheiternd und erhöht nachweislich eine bessere Genesung. Bei Heilerfolgen von vielen ernsthaften Erkrankungen hat Bewegung an frischer Luft einen Anteil von 50 %.

 

Natürlich wohl fühlen

Apfelmaske für schöne Haut

Für eine Apfelmaske  verrührt man einen geschälten geriebenen Apfel und etwas Honig. Diese Mischung auf das Gesicht auftragen und etwa 20 Minuten einwirken lassen. Macht eine reine und zarte Haut.

 

 

 


 

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